Entdecken Sie die Namenspaten unserer Boote

Alle Boote sind nach Pflanzen benannt. Schauen Sie doch mal, welche davon Sie schon kennen. Viel Vergnügen beim Stöbern.

Anemone Anemone © Dr. H. Steinecke & A. Jagel

Anemonen oder auch Buschwindröschen sind in unseren Laubwäldern heimisch. Sie blühen früh im Jahr, wenn die Bäume noch kahl sind und ausreichend Licht auf den Waldboden fällt. In unseren Gärten findet man als Frühblüher oft auch Balkan- und Apennin- Anemonen mit blauvioletten Blüten.

Dahlie Dahlie © Dr. Hilke Steinecke

Dahlien stammen ursprünglich aus Mexiko und Guatemala. Von den Knollenpflanzen sind unzählige Sorten und Hybriden mit unterschiedlicher Färbung und Form der Blütenköpfe bekannt. Dahlien blühen vom Sommer bis in den Herbst. Da sie aber nicht winterhart sind, müssen die Knollen zum Winter ausgegraben und kühl sowie frostfrei überwintert werden.

Eisenhut Eisenhut © Dr. H. Steinecke & A. Jagel

Eisenhut gehört zu den giftigsten Stauden der heimischen Flora. In den Alpen ist Eisenhut häufig auf Almwiesen anzutreffen, da er wegen seiner Giftigkeit von den Kühen verschmäht wird. Im Garten ist er eine attraktive Zierstaude.

Enzian Enzian © Dr. H. Steinecke & A. Jagel

Enziane verschiedener Arten sind der Inbegriff der Alpenflora. Die meisten haben „enzianblaue“, oft trichterförmige Blüten. Grundlage für den Enzian-Schnaps sind aber die Wurzeln des Gelben Enzians.

Gänseblümchen Gänseblümchen © Dr. H. Steinecke & A. Jagel

Das Gänseblümchen bildet fast das ganze Jahr über köpfchenförmige Blütenstände, in denen im Zentrum viele kleine gelbe Röhrenblüten stehen, die von weißen, zungenförmigen Blüten umgeben werden. Die frischen Blütenköpfchen sind essbar und gelten eingelegt als Kapern-Ersatz. Gänseblümchen sind Orakelblumen, wobei die einzelnen Zungenblüten ausgezupft werden und dazu „er liebt mich, liebt mich nicht, er liebt mich“ aufgezählt wird.

Heidekraut Heidekraut © Dr. H. Steinecke & A. Jagel

Heidekraut ist ein Sammelbegriff für Zwergsträucher aus Heidelandschaften, darunter auch Erika und Besenheide. Die meisten Erika-Arten stammen aus dem Süden Afrikas. Die Blüten duften süßlich und sind eine gute Bienenweide; der in Heidegebieten gewonnene Heidehonig ist kräftig aromatisch und hat geleeartige Konsistenz, was auf einen relativ hohen Gehalt an Eiweißverbindungen zurückzuführen ist.

Herbstzeitlose Herbstzeitlose © Dr. H. Steinecke & A. Jagel

Die in Deutschland heimische Herbstzeitlose entwickelt etwa im September ihre krokusähnlichen rosa Blüten, daher der Name Herbstzeitlose. Sie ist eine tödliche Giftpflanze, ihr Wirkstoff Kolchizin findet Anwendung in Medizin und Pflanzenzucht. Jedes Jahr kommt es zu schweren Vergiftungen, wenn die Blätter der Herbstzeitlose mit denen des Bärlauches verwechselt werden.

Immergrün Immergrün © Dr. H. Steinecke & A. Jagel

Vor allem das Kleine Immergrün wird in unseren Gärten häufig als immergrüner, Ausläufer bildender Bodendecker mit im Frühjahr erscheinenden blauvioletten Blüten verwendet. Früher flochten sich Mädchen zum Tanzen Immergrün-Kränze. Immergrün wurde gern in Burggärten angepflanzt, noch heute weisen ausgedehnte Bestände häufig auf den Standort einer ehemaligen Burg in unseren Wäldern hin.

Johanniskraut Johanniskraut © Dr. H. Steinecke & A. Jagel

Das Johanniskraut blüht um den 24. Juni, den Johannistag. Durch Einlegen der Blüten in Öl entsteht das rot gefärbte Johanniskraut- oder Rotöl, das beispielsweise bei depressiven Verstimmungen oder nervöser Unruhe hilft. Für medizinische Zwecke wurde Johanniskraut früher meist in der Natur gesammelt, seit den 1990er Jahren wird es zunehmend auch feldmäßig angebaut.

Kornblume Kornblume © Dr. H. Steinecke & A. Jagel

Die Kornblume ist ein Ackerwildkraut. Durch Königin Luise, die Mutter des späteren Kaisers Wilhelm I. von Preußen, wurde sie zur „preußischen Blume“. Während der Revolutionswirren war Luise mit ihren Kindern auf der Flucht; als sie eine Wagenpanne hatte, pflückte sie zum Zeitvertreib vom nahen Feld Kornblumen und band daraus ihren Kindern Haarkränze, was Wilhelm nicht vergaß. Er wählte die Kornblume zu seiner „preußischblauen“ Lieblingsblume.

Krokus Krokus © Dr. H. Steinecke & A. Jagel

Krokusse sind Knollenpflanzen und gehören zu den ersten Frühjahrsblühern, deren Blüten mitunter schon im Schnee erscheinen. Sie sind eine wichtige frühe Nahrungsquelle für Hummeln und Bienen. Der Safran-Krokus blüht im Herbst, als Gewürz werden seine Narbenäste verwendet.

Lilie Lilie © Dr. H. Steinecke & A. Jagel

Es gibt etwa 120 Lilien-Arten, von denen zum Beispiel die Türkenbund-Lilie mit ihren rosaroten Blüten bei uns heimisch ist. Eine weiße Lilie ist Symbol für Reinheit und Schönheit, aber auch für den Tod.

In China wird beispielsweise die Königs-Lilie als Nahrungsmittel angebaut, da ihre Zwiebeln roh oder getrocknet gegessen oder als Stärkelieferant genutzt werden.

Löwenzahn: (auch Pusteblume) Löwenzahn: (auch Pusteblume) © Dr. H. Steinecke & A. Jagel

Der Löwenzahn ist eine beliebte Futterpflanze. Seine Blütenköpfe färben im Frühling Wiesen und Weiden leuchtend gelb. Aus den Blüten lässt sich Sirup oder Gelee herstellen, die Blätter ergeben einen frischen Salat. Der Fruchtstand wird Pusteblume genannt. Die einzelnen Früchte sind behaart, sehen wie kleine Fallschirme aus und werden durch den Wind ausgebreitet.

Maiglöckchen Maiglöckchen © Dr. H. Steinecke & A. Jagel

Das Maiglöckchen ist eine mit dem Spargel verwandte Giftpflanze aus unseren Buchen- und Eichenwäldern. Im Mai erscheinen die weißen, glockigen Blüten, die einen intensiven Duft verströmen. Das duftende Blütenöl ist Bestandteil vieler Parfüms

Mohnblume Mohnblume © Dr. H. Steinecke & A. Jagel

Klatschmohn ist eine einjährige Art, die bevorzugt auf Getreideäckern vorkommt, deren Bestände aber durch den intensiven Einsatz von Herbiziden stellenweise stark zurückgegangen sind. In Polen, wo Mohn als Nationalpflanze gilt, gibt es dagegen noch häufig rote Mohnäcker. Schlafmohn liefert die in Backwaren verwendeten Mohnsamen, aus dem Saft seiner Früchte wird Opium gewonnen.

Narzisse Narzisse © Dr. H. Steinecke & A. Jagel

Unter den Narzissen gibt es Arten mit weißen, gelben oder zweifarbigen Blüten. Die auch in Deutschland heimische Art Narcissus pseudonarcissus mit ihren relativ großen, gelben Blüten wird als Osterglocke bezeichnet. Narzissen verbreiten einen intensiven Duft, als Zwiebelpflanzen für den Garten sowie Schnittblumen erfreuen sie sich großer Beliebtheit.

Orchidee Orchidee © Dr. H. Steinecke & A. Jagel

Orchideen sind mit bis zu 30.000 Arten nach den Korbblütlern die zweitgrößte Pflanzenfamilie. Namensgebend für die ganze Familie sind die Knabenkräuter (Orchis), deren Name sich auf die zwei hodenförmigen Knollen (lateinisch orchis = Hoden) bezieht. Es gibt in Deutschland einige wenige heimische Wildorchideen, die meisten aber stammen aus den Tropen.

Primel Primel © Dr. H. Steinecke & A. Jagel

Es gibt etwa 500 Primel-Arten. Die Bezeichnung Schlüsselblume bezieht sich auf den Blütenstand, der bei manchen Arten an ein Schlüsselbund erinnert. In den Alpen gedeihen oberhalb der Baumgrenze einige polsterförmige Arten, deren relativ große und oft kräftig rosa gefärbte Blüten meist unmittelbar nach der Schneeschmelze erscheinen.

Rose Rose © Dr. H. Steinecke & A. Jagel

Eine Rose gilt als Symbol der Liebe und Königin der Blumen. Gärtnerisch wird zwischen Wildrosen und Kulturrosen unterschieden. Aus den Blüten wird das angenehm duftende Rosenöl gewonnen, und aus ihren Früchten, den Hagebutten, lässt sich Marmelade kochen oder ein Tee aufbrühen.

Tulpe Tulpe © Dr. H. Steinecke & A. Jagel

Tulpen sind Zwiebelpflanzen und bei uns sehr geschätzte Frühblüher für den Garten  sowie Schnittblumen. Auch wenn Holland als das Tulpenzucht-Land gilt, stammen Tulpen ursprünglich nicht von dort, sondern vor allem aus dem östlichen Mittelmeergebiet, Kleinasien und dem Kaukasus. Im 16. Jh. kam es in Holland zu einer Tulpomanie, bei der für besondere Tulpenzwiebeln ganze Vermögen ausgegeben wurden. Die Tulpenspekulationsblase zerplatzte, als es 1637 zu einem Börsenkrach kam und sich der Preis normalisierte.

Veilchen Veilchen © Dr. H. Steinecke & A. Jagel

Weltweit sind etwa 500 Veilchen-Arten bekannt, die in gemäßigten Zonen der Erde vorkommen. Zu den Veilchen gehört auch das als Zierpflanze beliebte Stiefmütterchen. Die Blüten des Märzveilchens verströmen einen intensiven Duft, der in Parfüms verwendet wird, getrocknete und kandierte Blüten werden für Gebäck und Sorbets verwendet.

Vergissmeinnicht Vergissmeinnicht © Dr. H. Steinecke & A. Jagel

Der wissenschaftliche Gattungsname Myosotis stammt aus dem Griechischen und bedeutet Mäuseohr, was sich auf die rundliche Form der Blätter mancher Arten bezieht. Es gibt viele Wildarten unter den Vergissmeinnicht, als Zierpflanze wird es seit etwa 1830 in England und Deutschland gezüchtet. Vorfahre des Garten-Vergissmeinnichts ist das Wald-Vergissmeinnicht.

Texte: Dr. Hilke Steinecke

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